Fantastische Schreibreise

Der Arbeitsauftrag lautete:
Suche dir einen Gegenstand, der sich in deinem Rucksack, Schlafzimmer oder Badezimmer befindet. Lasse den Gegenstand lebendig werden und versetze dich in ihn hinein. Überlege, was er alles mit dir erlebt. Bedenke dabei, wie er beschaffen ist und was dem Gegenstand gefallen könnte und was nicht. Wie wird er verwendet, und wie würde er vielleicht viel lieber benutzt werden? Schreibe einen Tagebucheintrag aus seiner Sicht.
(Vgl. Leis, Mario: Kreatives Schreiben. 111 Übungen. Reclam, 2006. S. 44.)

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Tagebucheintrag einer Schere

Liebes Tagebuch,

kennst du diese Tage, an denen man einmal seine Ruhe haben möchte, aber genau dann alle etwas von dir wollen? Tja, heute war so ein Tag. Ich hatte mich schon total auf heute gefreut gehabt, weil der Kunstunterricht ausfallen sollte. Ich hasse Kunst. Die ganze Zeit muss ich langweiliges Papier durchschneiden. Ich würde einfach viel lieber mal wieder zum Beispiel Haare schneiden. Das durfte ich einmal, als meine Besitzerin noch kleiner war. ... (um weiterzulesen bitte dem Link folgen)

Aus dem Tagebuch vom Kissen
von Victoria Maurer, Klasse 5.1.3

Es war ein wunderschöner Morgen und das Haus lag in der Stille. Plötzlich hörte ich Tatzen. Oh, nein! Der Hund von Victoria, der Nelly hieß, kam herein. Schon wieder kam er auf mich zu, nahm mich in den Mund, knurrte und ging in Richtung Bett. Dieser Hund war einfach scheußlich! Klar wusste Nelly nicht, dass ich ein Lebewessen mit Gefühlen war. Ich hörte eine Stimme und kam wieder in die Realität zurück. Victoria war aufgestanden und begrüßte Nelly herzlich: „Feiner Hund, tolle Nelly!“, rief Victoria. Nun rannte Nelly mit mir im Maul die Treppe runter, was sich anfühlte, wie auf einer Achterbahn. Als wir im Eingangsbereich angelangt waren, ließ der Hund mich achtlos fallen. Victoria trug mich ins Wohnzimmer und nun konnte ich sehen, was für ein Tag heute war. Es war Samstag. Also würde ich etwas Ruhe haben. Die Kinder der Familie, Merle und Victoria, würden zum Reiten gehen. In der Zwischenzeit würde ihre Mutter mit Nelly rausgehen. Wenn ich Glück habe, geht das letzte Familienmitglied, Matthias, zum Einkaufen. Tatsächlich! Matthias packte gerade Einkaufstaschen ins Auto. Etwas später fuhr die Familie los…

Das Handy

Hallo liebes Tagebuch, mittlerweile glaube ich echt, dass ich einer der wichtigsten Dinge der Menschen bin, denn sie benutzen mich gefühlt den ganzen Tag. Es fängt schon früh morgens an, da muss ich sie erstmal aufwecken. Und wenn sie was zu tun haben, lassen sie mich eine Zeit in Ruhe, aber wenn denen langweilig ... (um weiterzulesen bitte dem Link folgen)

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